Drehbuchschreiben lernen, Drehbücher verkaufen

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Drehbücher verkaufen
 

Ein Drehbuch kann man auf mehrere Arten verkaufen.

Man kann Treatment und Exposé einfach ins Internet stellen und darauf hoffen, dass ein Produzent die Nadel im Heuhaufen findet und darüber glücklich ist.

Ihr schreibt direkt an einen Produzenten. Doch wer hier Interesse wecken will, der muss wissen, wer an welchem Drehbuch interessiert sein könnte. Schickt nie ein Drehbuch über einen Horror-Film an eine Produktionsfirma, die bisher Agenten-Filme gedreht haben, es sei denn Ihr wißt aus sicherer Quellen, dass der Produzent endlich mal einen Horror-Film drehen will. Adressen und Informationen über in Deutschland ansäßige Produktionsfirmen erhält man zum Beispiel aus dem Jahrbuch Fernsehen (jährlich herausgegeben vom Adolf Grimme Institut, Marl) bzw. im "Adreßbuch Film & Fernsehen", herausgegeben von der Filmstiftung NW. Oder man schaut genau am Ende eines Filmes nach der Produktionsfirma.

Dann gibt es noch Agenturen, wie sie in Amerika schon zum Alltag gehören. Die nehmen viel Streß ab, kosten aber viel Provision. Wem das recht und billig ist, der kann es versuchen, von einer Agentur angenommen zu werden. Denn erst, liest der Agent das Manuskript und nimmt ihn dann an, oder lehnt ihn ab. Wird das Manuskript angenommen, versucht der Agent im Auftrag des Autors dasselbe zu verkaufen. Dies wird in naher Zukunft wahrscheinlich der Weg eines Screenwriters in Deutschland sein, noch bürgert sich das System erst ein. Vor Agenturen, die jedes Manuskript annehmen, muss gewarnt werden, denn die Produzenten wissen dann schon im voraus, dass sie sich mit denen nicht abgeben müssen.

Deutschland:
- Adolf Grimme Institut, Marl
- Medienhandbuch
- Filmstiftung NW